Tantra
Andro
Tantra-Lehrer
«Tantra ist der Sinnenweg. Erleuchtung finden durch die Sinne. Aufhebung der Gegensätze in der Ekstase durch die sexuelle und mentale Vereinigung von Mann und Frau. Für den Tantriker und die Tantrikerin ist der Körper Tempel, Gral, heiliges Gefäss, um das Göttliche zu erfahren, um an der "ultima ratio" teilzuhaben. Tantra lehrt daher die Vereinigung der Gegensätze – Maithuna –, das ist die "unio virilis" par excellence auf Dauer. Daher ist die Anbetung der Schöpfung höchster Gottesdienst und zugleich ekstatisch im Vollzug.»
Joe Kramer
Leiter des EroSpirit Research Institute «Tantra ist mein spiritueller Weg. Es ist mein Weg, mir der Schwingungen meines Lebens und des Lebens überhaupt bewusst zu sein, diese Schwingungen zu verfeinern und schliesslich mit ihnen eins zu werden.»
Sergius Golowin
Freier Schriftsteller
«Die echte Tantra-Praxis war zweifellos bei den Himalaja-Kulturen, die dann durch die Nomadenstämme in die weite Welt verbreitet wurde, der Gewinn des Gefühls des Liebens und Lebens der ganzen Welt – den man durch einen anderen Menschen als das schönste, auf Erden mögliche Geschenk bekam.»
Josef Dvorak
Freier Forscher, Publizist und TV-Satanologe
«Unter Tantra verstehe ich die Destillation des inkarnierten Geistes aus dem Fleisch.»
Aman Schröter
Seminarleiter in SkyDancing Tantra, Postural Integration, Männerarbeit und Wassertanzen «Tantra ist der Königsweg zur Erleuchtung, der über die Sexualität führt – über die Wandlung sexueller Energie.»
Eva Szabo
Therapeutin und Leiterin von Tantra-Gruppen
«Tantra ist sexuelle Heilung, d.h. die Wiederentdeckung unseres erotisch-sexuellen wilden Selbst. Tantra ist die Erfahrung, dass unser Körper ein millionenfach schwingendes Universum ist, zur Einheit verwoben mit unserer Seele. Tantra ist für mich als Frau die immer tiefergehende Verbindung mit meiner ursprünglichen weiblichen Identität und zugleich das Erkennen des inneren Männlichen – ein Weg zur psychischen Ganzheit. Und immer wieder ist Tantra ein Verweilen in der Freude des Seins in noch so vielen Situationen des Lebens.» Werde glücklich und zufrieden mit Tantra... ...inspiriert von Lebendigkeit und Sinnlichkeit, Offenheit, Wahrhaftigkeit, Direktheit und Stille. So steht jedem die Verschmelzung von Sex, Herz und Spirit offen. Tantra beschreibt damit den Grossen Raum, in dem alles gleichzeitig geschieht, ohne Ziel, ohne Anstrengung - aus Liebe zum Leben! Tantra ist die Verbindung von Achtsamkeit und Grenzenlosigkeit. Wir tragen schon alles in uns, um glücklich zu sein, erfüllt zu lieben und zu leben. Tantra basiert darauf, dass das Universum und alle göttlichen Energien schon in unserem Körper repräsentiert und vereint sind. Deswegen wird der Körper im Tantra als Tempel verehrt und respektiert. Tantra führt zum Ursprung der Lebensfreude zurück: in eine Welt des Lachens und Geniessens, in eine Welt der Düfte und der zarten Berührungen, und in die Stille, aus der heraus alles möglich ist; dorthin, wo wieder jede Zelle des Körpers atmet und das Herz empfänglich wird; dorthin, wo Menschen sich wieder selbst respektieren und schätzen, und diesen Respekt mit anderen teilen können. Das in jedem Menschen vorhandene Potential an Lust, Lebensfreude und Liebe ist oft mehr oder weniger blockiert durch Ängste, Schuldgefühle oder Gefühle von Unvollkommenheit. In einer von gegenseitiger Achtung getragenen Atmosphäre entsteht ein Schutzraum, in dem es auf sanfte Weise möglich wird, sich zu öffnen und an vorhandene Potentiale von Kraft, Freude und Liebesfähigkeit anzuschliessen. Wenn sexuelle Gefühle freier fliessen können, tritt im gesamten Körper -Seele -Geist eine tief greifende Vitalitätszunahme und Energieerhöhung ein, die sich auf alle Lebensbereiche positiv auswirken kann. Nach unseren Erfahrungen ist die bewusste Vereinigung von Mann und Frau eines der schönsten, stärksten und beeindruckensten Erlebnisse, die es gibt. Da es auch hier viele Hindernisse und Fallen gibt, halten wir es für notwendig, Zeit und Aufmerksamkeit zu investieren in Form von Übungen, Gesprächen und Ritualen, wie das auch auf anderen Wachstumswegen (wie Yoga, Therapien oder Meditationen) nötig ist.