Krankheiten fallen nicht vom Himmel!
Was ist eine Krankheit ?
Nüchtern ausgedrückt ist eine Krankheit eine Störung unseres Gesundheitszustandes. Es geht uns nicht gut und wir leben kurzfristig in einem Ungleichgewicht, das uns sehr viel Kraft kostet. Leider leben auch viele Menschen über eine längere Zeit mit ihrer Krankheit. Unser Geist und unser Körper wird geschwächt. Eine Krankheit macht uns zu Leidenden. Sie nimmt uns unsere Energie und zehrt uns aus. Aus spiritueller Sicht betrachtet ist sie ein Wegweiser für uns und will auf falsch orientierte Lebensweisen aufmerksam machen.
Woher kommt eine Krankheit ?
Alles hat seinen Ursprung, die Dinge kommen nicht aus dem Nichts. Und so hat auch eine Krankheit eine Ursache. Ein länger anhaltendes Ungleichgewicht in unserem Leben ist oft der Grund für Disharmonie. Partnerprobleme, Mobbing, andere Menschen, die uns nicht wohl gesonnen sind und vieles mehr scheint unseren Lebensfluss zu stören. Tragik betritt unser Leben wenn diese Störungen tief in unser Leben eingreifen. Hierzu gehören vorwiegend der Tod des Partners, die Bedrohung unserer Existenz, der Verlust des Arbeitsplatzes und Umweltkatastrophen. Zum Beispiel Erdbeben und Überschwemmungen.
Warum sind bestimmte Personen "immer" krank ?
Kränkliche Menschen weisen ausser dem Attribut "kranksein" häufig noch typische andere Eigenschaften auf, die den ständig Kranken zugeschrieben werden. So ist es nicht aussergewöhnlich, dass Menschen, die von fast ständigem Leiden betroffen sind, sehr wenig Selbstvertrauen haben. Hinzu kommt eine negative Einstellung zum Leben und harte Denkstrukturen, die sich nur schwer aufbrechen lassen. Das Unterbewusstsein ist somit gut/schlecht gefüttert und mit negativ wirkenden Informationen gepflastert. Ein böses Unterfangen, wenn man bedenkt, dass der Mensch zu 80% von seinem Unterbewusstsein gesteuert wird. Wenn wir zum Beispiel ein neues Auto kaufen so richtet sich der Kauf oft nicht nach bewussten Entscheidungen aus. Es stehen oberflächliche Wünsche im Vordergrund, die unser Unterbewusstes im Laufe unseres Lebens gespeichert hat. Gefällt uns die Farbe ? Gibt es einen Dosenhalter ? Ist ein Stereoradio eingebaut ? Sind Breitreifen schon montiert? Bewusste Fragen nach der Fahrsicherheit, ABS und ASR, sowie es wichtig wäre was uns der Wagen im Endeffekt kostet und wie lange wir an den Raten zahlen werden, geraten in den Hintergrund und werden gerne verdrängt wenn unser Gefühl uns sagt, dass der Wagen wunderschön und "lebensnotwendig" ist. Und so hat unser Unterbewusstes schon gewonnen. Wobei wir den Einfluß der Werbung nicht unterschätzen dürfen.
In wie weit sind wir selbst an unserer Kranklheit beteiligt ?
Jedem ist bekannt, dass es möglich ist, uns selbst zu beeinflussen. Man/frau denke nur einmal an den Biß in eine Zitrone. Ein schöner Blumenstraus, den wir geschenkt bekommen hebt unsere Stimmung und lässt uns für wenige Minuten glücklich sein. Ein neues Kleidungsstück, das wir uns leisten, freut uns und gibt ein gutes Gefühl. Wir können uns selbst manipulieren und unsere Gefühle steuern. Es ist uns möglich etwas zu suggerieren und daraus eine gute Stimmung zu erhalten. Wenn wir das wissen, so ist es auch nicht schwer zu verstehen, dass ein Wutanfall unser Immunsystem für mehrere Stunden lahm legt und Krankheiten freien Zugriff auf uns und unseren Körper haben.
Sind wir selbst Auslöser unserer Krankheiten ?
Oft hören wir Äusserungen wie "das ist ja kein Wunder, da muss man ja krank werden". Dieser Satz beinhaltet schon die Zustimmung zur gestellten Frage. Im Winter ziehen wir uns warm an, weil wi damit Husten, Schnupfen und Erkältungen zu vermeiden suchen. Genauso können wir dann durch Harmonie und Ausgeglichenheit dafür Sorge tragen unsere seelische Gesundheit zu erhalten. Nach einer impirischen Untersuchung zufolge hat man festgestellt, dass 70% von 450 Personen, die an Krebs erkrankt waren, über ein vorangegangenenes Trauma berichteten. Somit kann man sagen, dass Menschen hauptsächlich dann an Krebs erkranken wenn sie schweren psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Krankheit ist ein Hilfeschrei der Seele.
Was machen wir also falsch ?
Wenn unsere Seele unseren Körper krank macht weil sie sich nicht mehr selbst helfen kann und die Notbremse zieht, dann drängt sich uns die Frage auf, wie wir unserer Seele helfen können. Zuerst müssen wir uns fragen, was unsere Seele krank macht.
Diese Gefühle sind grosse "Seelenfeinde":
° Trauer
° Niedergeschlagenheit
° Mutlosigkeit
° Schuld
° Angst
° Schmerz
° Empfindlichkeit
° Kampf
° Schrecken
° Bedrohung
° Beklemmung
All diese Gefühle wirken bedrückend auf uns. Wir müssen lernen zu erkennen was uns unfrei macht. Denn wenn wir die Ursache einmal erkannt haben, so ist der erste wichtige Schritt für eine Änderung bereits getan.
Wie können wir unserer Seele effektiv helfen ?
Notieren wir uns einmal über einen Tag hinweg wie oft und in welcher Art wir uns selbst negativ beeinflussen. Wir werden erstaunt sein, wie oft wir zum Stift greifen müssen. Als Bespiel sei "das ärgern über uns und andere" genannt. Wir schimpfen über andere allzu oft. (was wir hören nimmt unser Unterbewusstsein auf, wenn wir selbst reden hören wir das selbst Gesagte auch !). Eine Behörde bringt uns in Mißlaune, der Partner schenkt uns zuwenig Aufmerksamkeit, und über all dies machen wir selbst auch noch Fehler über die wir uns ärgern. Eine goldene Regel um dieses Verhaltensmuster zu ändern ist, sich genügend Zeit für die wichtigen Dinge zu nehmen. Weniger wichtige Angelegenheiten können ruhigen Gewissens verschoben werden. Ein erfolgreiches Leben will geplant sein. Bringen wir Struktur in unseren Alltag. Ordnung in unseren Gedanken, bringt unweigerlich Ordnung in unser Leben. Der seelische Frieden schliesst sich automatisch an. Wir können und müssen zudem unsere inneren und äusseren Einflüsse steuern lernen. Werden wir unseres eigenen Glückes Schmied, sonst werden uns andere schmieden.
Was will dieser Text ?
Dieser Text will vermitteln, dass ein ausgeglichener und in Harmonie lebender Mensch deutlich im Vorteil zu seinen Mitmenschen steht. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist und umgekehrt. Krankheiten fallen nicht vom Himmel, wir forcieren sie selbst mit unseren Gedanken unserer Art zu leben und unserer Einstellung zum Leben.
-Marion Keul-